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Obwohl sich Jan Maarten Voskuil (geb. 1964 in Arnheim, NL) als Maler bezeichnet, könnte man ihn auch als Bildhauer oder Architekt einordnen, da er räumliche Gemälde "konstruiert". Voskuil verwendet komplizierte geometrische Rahmengestelle wie z.B. halbe Würfel, die mit bemalter Leinwand überspannt werden und sich zu kubischen Formen mit gebogenen und zurückgestellten Oberflächen entwickeln. Durch das Spannen der Leinwand auf Rahmen mit unterschiedlichen Größen in Kombination mit der minimalen, geometrischen Malerei entwickeln sich spannungsreiche Arbeiten, deren Wirkung durch die Beziehung zwischen den drei Gestaltungen der Leinwand - der rohen unbemalten, der weißen Grundfarbe und der monochromen farbigen Geometrie - verstärkt wird. Der Künstler beschäftigt sich mit der Idee, wie man die Leinwand verschiedenartig in den Raum gestalten kann, wodurch sich automatisch die Frage stellt, ob es sich bei der Arbeit um ein Gemälde oder Objekt handelt. Die konzeptuellen Ansätze erinnern an die Kunst der 60er und 70er Jahre des 20. Jahrhunderts und die analytische Malerei. Die Formierung der Leinwand durch verschiedene Spannelemente wäre bei Voskuil nicht so bedeutsam, wenn sie nicht in völlig systematisch entstehenden Serien in den letzten Jahren untersucht worden wäre, in denen die verschiedenen Formen die Absonderung vom klassischen Bild aktualisieren. | |||||
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