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Eröffnung: |
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Für seine Arbeiten (Bilder und Objekte) benutzt Joachim Grommek (geb. 1957 in Wolfsburg) handelsübliche industriell beschichtete Spanplatten. Doch die in Brauntönen gesprenkelten Flächen, die man zunächst für sichtbar gelassene Partien des Bildträgers hält, entpuppen sich als täuschend echt gemalte Spanplatte. Auch die bunten transparenten und überlappenden „Klebebänder“, die zum Teil wirken, als seien sie unsorgfältig abgerissen worden, sind exakt aufgetragene Lackschichten. Grommek spielt mit verblüffenden Trompe-l’œil-Effekten: mit der perfekten Illusion der Oberfläche von Spanplatte und verschiedenfarbiger Plastikklebestreifen schafft er reduzierte Arbeiten mit einer klaren Farbigkeit und großer räumlicher Präsenz. Sie wirken streng minimalistisch in ihrer Komposition von Flächen und der klaren Farbigkeit, zugleich haben sie etwas Provisorisches, Unfertiges. Beat Zoderer und Joachim Grommek stellen gemeinsam ihre Werke aus, da sie sich bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Material und Farbe ergänzen. Während Zoderer jedoch mit realen vorgefundenen Materialien aus der Alltagswelt arbeitet, täuscht Grommek dem Betrachter seine Werkstoffe durch Malerei vor. |
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