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Eröffnung: |
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Die 1953 in Mannheim geborene, heute bei Landau lebende Künstlerin Madeleine Dietz, erzeugt in der Konfrontation von aufgeschichteten, getrockneten Erdformationen einerseits sowie Stahlblechkörpern andrerseits eine Balance zwischen Architektur und Skulptur. In ihren Stahlgehäusen werden gebrochene Erdschollen Stück für Stück aufeinander geschichtet. Neben ihren Stahlkörpern werden in der Ausstellung nun baut mein haus auch „Erdräume“ gezeigt, in denen sich dem Betrachter die Erde in ihrer feinsten, beinahe sandartigen Materialität bietet, um einen fließenden Übergang zwischen den einzelnen Segmenten zu ermöglichen. Des Weiteren werden in der Ausstellung erstmalig die großformatigen Aquatinta-Fotoradierungen präsentiert, die die Künstlerin 2005 in Spanien herstellte. In dieser für die zeitgenössische Kunst eher unüblichen Technik gibt sie auf eindrucksvolle Weise ihr skulpturales Werk auch zweidimensional wieder. Für ihr Werk wurde Madeleine Dietz mit dem Daniel-Henry-Kahnweiler-Preis und 2003 mit dem Ernst-Barlach-Preis ausgezeichnet. |
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