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8.Dezember 2005 - 14. Januar 2006 |
Rolf Bergmeier, 1957 in Cuxhaven
geboren, lebt und arbeitet in Hamburg. In differenzierter Weise schafft der Künstler Objekte, die aus keiner Blickperspektive ihre kompositorische Dichte vermissen lassen. Insbesondere der Hohlraum des beispielsweise quaderförmigen, von allen Seiten betrachtbaren Objektes übt eine besondere Magie aus: Die organische Struktur der gegenüberliegenden netzartig verstrebten Zweige verleiht dem Innenraum eine besondere Dynamik. “Diese Arbeiten verlangen nach einem Vergleich mit den Drip Paintings
von Jackson Pollock, deren polyfokale, labyrinthisch verschlungene Liniennetze
eine sphärische Räumlichkeit evozieren. Rolf Bergmeier geht
mit Öl auf Holz über die nicht perspektivische Bildwelt Pollocks
hinaus, indem er den "Abstrakten Expressionismus" des Amerikaners
um eine weitere Dimension erweitert. Die "tatsächliche"
Durchlässigkeit der gewundenen Linien- bzw. Ast-Arabesken setzt den
Betrachter der Energetik des Raumes leibhaftig aus. Die ausgewogene Dreidimensionalität
der Objekte trägt einen wichtigen Teil hierzu bei; sie ist letztendlich
verantwortlich dafür, dass von den Objekten eine nahezu magische
Ausstrahlung ausgeht.“ In der Ausstellung werden vorwiegend neue Arbeiten des Künstlers
präsentiert.
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