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MODULAR REC
18. Juni - 16. Juli 2005
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Aitor Ortiz (1971 in Bilbao geboren)
wurde 1999 mit dem Fotografie-Preis "Villa de Madrid" ausgezeichnet
und erhielt 2002 den ABC Preis der Fotografie. Mit vielen Preisen geehrt,
sind seine Arbeiten in zahlreichen Sammlungen vertreten, unter anderem in
der des Guggenheim Museums in Bilbao. Dieses wählte den jungen Basken
aus, den Bau des Museums fotografisch zu dokumentieren.
Die klassische Aufgabe der Architekturfotografie, eine bildliche Vorstellung
der räumlichen Gegebenheiten zu vermitteln, wird von Ortiz jedoch
nicht nur vernachlässigt, sondern geradezu hintergangen. So ist der
Titel seiner Serie "Destructuras" aus dem Jahr 2001 Programm.
Die großformatigen glänzenden Fotoarbeiten lassen sich keinem
Genre eindeutig zuordnen. Zunächst an Architekturaufnahmen erinnernd,
widerlegen sie diesen Schein bei genauerer Betrachtung und erweisen sich
als nicht gegenständlich oder realistisch in gewohnter Sehweise.
Eine eigentümliche Fremdheit verunsichert den Betrachter. Die dargestellten
Gebäude und Räume sind derart auf ihre elementare Struktur reduziert,
dass ihre Bewohnbarkeit ausgeschlossen scheint. Es handelt sich um zeitlose,
mehr noch sprachlose Konstruktionen, die eine neue metaphorische Bedeutung
erhalten. In der Serie "MODULAR REC" wird das Gefühl der Abwesenheit
durch eine Unschärfe gesteigert, die der inhaltlichen Intention des
Künstlers in Richtung Zeitlosigkeit und Fremdheit der räumlichen
Darstellung noch näher kommt. Zum einen resultiert diese Unschärfe
aus dem hinzugekommenen Element der Bewegung, zum anderen wird sie verstärkt
durch eine modifizierte technische Bearbeitung der Fotografien, die sich
nun mit einer matten Oberfläche aus angerauhtem Plexiglas präsentieren. |
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