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18. November 2004 bis 08. Januar 2005
Zur Einführung spricht Dr. Martin Stather, Mannheimer Kunstverein.
Susanna Niederer ist anwesend.
Arbeiten
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Die 1958 in Basel geborene Künstlerin
Susanna Niederer beschäftigt sich in ihrem Werk mit der Form der
Ellipse. Sie beschreibt ihr Werk als einen Versuch, Musik, Sprache und
Bild in einer visuellen Form zu verbinden.
Allen drei Systemen – Musik, Sprache, Bild - gemeinsam ist die Leerstelle,
der Abstand, die Stille. Das Zeichen für diese Leere ist die Ellipse.
Seit den 90er Jahren entstehen die ersten Ellipsenreihungen, neben vielen
vielfältigen anderen Techniken auch als Reliefs in sandgestrahlten
Aluminiumplatten.
Aus Setzungen kleiner, senkrecht gestellter Ellipsen entstehen, in ihrer
Aussagekraft der Notenschrift vergleichbar, ihre als Partituren bezeichneten
Arbeiten.
Zuletzt hat sich Susanna Niederer mit größeren ortsbezogenen
Installationen im Innen- Außenbereich befasst. Im Kunstverein Lingen
befand sich von Frühjahr bis Herbst 2004 eine klingende Installation.
In der Kuppelhalle des Museums Wiesbaden hängt dauerhaft eine Glockeninstallation.
Über die Gestaltung vorgefundener Situationen hinaus gehen Susanna
Niederer’s neuere Glaselemente. Die sandgestrahlten und eingefärbten
Wände und Schächte aus Floatglas greifen in die Substanz der
Architektur ein und werden konstruktiver Teil. Gleichzeitig aber bleiben
sie als eigenständige Aussage bestehen.
Während der Biennale di Venezia 2005 wird die Galerie eine Installation
der Künstlerin auf dem Campanile des Benediktinerklosters San Giorgio
von Juni bis November präsentieren.
Susanna Niederer lebt und arbeitet in Zürich / Schweiz.
In der Ausstellung werden Fotografien, Wandarbeiten und Objekte der Künstlerin
gezeigt.
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