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04. - 14. November 2004
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Claus Bury "Tristan und
Isolde" - Mit seinen begehbaren Großskulpturen zählt der Frankfurter Bildhauer Claus Bury (geb. 1946) zu den Hauptvertretern der monumentalen Plastik im öffentlichen Raum. Er entwirft und baut seit 1979 große architektonische Skulpturen, die von Australien über Israel und Europa bis New York vertreten sind. Nach der Ausbildung zum Goldschmied an der Staatlichen Zeichenakademie in Hanau und dem Studium an der Werkkunstschule in Pforzheim folgten Stipendien und Auslandsaufenthalte, die ihm zu einem schnellen Erfolg verhalfen. Zahlreiche Museen würdigten ihn mit Einzelausstellungen, u.a. das Museum Ludwig, Köln (1984), das Wilhelm-Lehmbruck Museum, Duisburg (1986), das Germanische Nationalmuseum, Nürnberg (1989), das Museum Folkwang, Essen (1994), das Hessische Landesmuseum, Darmstadt (1995), das von der Heydt-Museum, Wuppertal (2001), das Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen (2001), und die Städtische Kunsthalle Mannheim (2002), sowie viele Kunstvereine und Galerien in Deutschland, Australien und den USA. Claus Bury arbeitet vorwiegend mit Holz. Nach seiner Aussage ist es für sein Prinzip des geometrischen Konstruierens das geeignete Material, da Stein und Stahl kein vergleichbares Maß an Flexibilität haben. Bauformen wie das Nekropolen-Tor der Etrusker in Italien inspirieren ihn zu Bogen- und Portalbauten, wie schon das "Stadtportal Nürnberg" zeigt, das er 1989 vor den Eingang des Germanischen Nationalmuseums errichtete. Die Ausstellung Claus Bury "Tristan und Isolde", die vom 4. bis 14. November bei Sebastian Fath Contemporary in Mannheim zu sehen ist, zeigt seine Skizzen, Szenenfotografien und Modelle zu dem eindrucksvollen Bühnenbild der Neuinszenierung von Wagner's "Tristan und Isolde" am Nationaltheater Mannheim (Spielzeit 2004-2005). Ergänzt wird die Ausstellung durch ein aktuelles Projekt des Künstlers
in Ladenburg, wo er für die Gartenschau 2005 eine neue Schiffsanlegestelle
konzipierte. |
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