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photo works
4. März bis 25. April 2004 |
Vom 4. März bis 11. April 2004 präsentiert Sebastian Fath Contemporary eine Ausstellung mit Werken der 1931 in New York geborenen amerikanischen Foto- und Videokünstlerin Nan Hoover, deren Arbeiten hohes internationales Ansehen genießen. Sie war mit ihren Arbeiten unter anderem auf der documenta 6 und 8 in Kassel und auf der Biennale in Venedig vertreten. Nan Hoovers Werke wurden in allen wichtigen Museen für moderne Kunst ausgestellt, so zum Beispiel mit Einzelausstellungen im Museum of Modern Art in New York, dem Stedelijk Museum in Amsterdam, dem Kunstmuseum Bern, der Neuen Pinakothek in München, der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn oder dem Kunsthaus Zürich, zuletzt gemeinsam mit Bill Viola in der Kunsthalle Darmstadt. Nan Hoover studierte an der Corcoran School in Washington, zog 1969 nach Amsterdam und nahm die niederländische Staatsbürgerschaft an. Sie unterrichtete als Professorin für Video und Film an der Kunstakademie Düsseldorf, am San Francisco Art Institute, mehrfach an der Internationalen Sommerakademie in Salzburg und leitete die Multimediaklasse an der Rietvield Akademie Amsterdam. Für ihre Arbeiten erhielt sie zahlreiche Preise, unter anderem den ersten Künstlerinnenpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für den Bereich Multimedia/Neue Medien. Ihre Werke sind in vielen Internationalen Museen und Galerien vertreten. Nan Hoover begann Ende der fünfziger Jahre als Malerin und schuf zunächst eigentümlich verschlüsselte figurative Gemälde und Skulpturen. In Amsterdam kam sie 1973 mit der Photographie und der Videokunst in Berührung. Seither arbeitet sie ausschließlich mit dem Fotoapparat oder der Videokamera. Nan Hoover ist in den 70er Jahren - wie Nam June Paik oder Wolf Vostell - eine Pionierin des Mediums Video. Nach ersten Einzelausstellungen ihrer Fotos und Videos in Amsterdam und Berlin zeigte sie 1976 ihre erste Licht-Performance in Berlin. Seither gehört die Performance neben Fotographie und Videoinstallationen zu ihrem bevorzugten künstlerischen Repertoire. Seit 1991 entstehen spektakuläre Lichtinstallationen im Außenraum. Die bevorzugten Themen ihrer Fotographien sind die Landschaft und die menschliche Figur, für deren Darstellung sie eine Form gefunden hat, die keine eindeutige Definition erlaubt. Damit stellt sie unsere Seh- und Wahrnehmungsgewohnheiten in Frage. In ihren Landschaftsfotos zeigt Nan Hoover vielfach Orte, die sich nur schwer deuten lassen, unterlegt den Darstellungen oft Panoramen, die wie Landschaftsaufnahmen wirken. Diese arrangiert sie aus konventionellen Materialien wie Holz oder Tüchern. Ein zentrales Thema im Schaffen Nan Hoovers ist die Darstellung des Menschen, die häufig in riesigen Kulissen- oder Farblandschaften stehen, die aus Energie und Licht zu bestehen scheinen. Zuweilen wirken die Figuren wie erstarrt oder assoziieren Bewegung im Licht. Häufig erscheinen in ihren Arbeiten auch nur Körperdetails, wie z. B. Füße in Bewegung. Mit diesen Arbeiten möchte sie die "Einbildungskraft des Betrachters ansprechen". Nan Hoover versteht ihre Arbeiten, wie sie in einem Interview ausführte, aber nicht als figurativ. "Den Übergang oder die Grenze zwischen innerer und äußerer Welt zu beschreiben, das ist meine Intention.... das Bild, das ich von einer Person gewinne, und zwar zunächst von der äußeren, aber auch von der inneren und das über ihr äußeres, das ist für mich von Bedeutung." |
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