Agustino Bonalumi

Malerei in der dritten Dimension

Agostino Bonalumi

19. September bis 2. November 2003

 

Der 1935 geborene italienische Künstler arbeitet mit Leinwänden, die er dreidimensional auswölbt. Formen, die Malerei und Bildhauerei in sich vereinen, erobern den Raum. Geometrische und organische Strukturen treten plastisch aus der Leinwand hervor, häufig durch Draht- oder Holzkonstruktionen gestützt. Durch die meist monochrome Farbgebung wird die dreidimensionale Wirkung, das Spiel von Licht und Schatten, noch verstärkt.
Schon in den 50er und 60er Jahren erarbeitete sich Bonalumi seinen bahnbrechenden Stil und war damit Teil der Kunstrevolution, die zwischen 1958 und 1960 das Verständnis der Kunst grundlegend wandelte. Er ließ sich von Lucio Fontana und dem Informel inspirieren, und er arbeitete mit den italienischen Künstlern Enrico Castellani und Piero Manzoni zusammen. Als Gruppe "Azimut" stellten sie gemeinsam aus.
In zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Europa präsentierte sich das raumgreifende Werk Bonalumis.

Das Institut Mathildenhöhe widmet Agostino Bonalumi vom 21. September 2003 bis zum 18. Januar 2004 eine umfassende Retrospektive. Bei Sebastian Fath Contemporary werden aktuelle Arbeiten gezeigt.

 
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