François Lafranca

Arbeiten auf Papier - Skulpturen - Fotografie

François Lafranca

14. Juni bis 27. Juli 2003

 

Der Autodidakt Lafranca stellt in einer schweizer Papiermühle handgeschöpftes Papier her, das er durch Prägedruck, durch Stein- oder Holzelemente in Kunstwerke verwandelt.

Mit der Papierherstellung fing alles an. Der 1943 geborene Lafranca richtete sich 1973 in einem einsamen Tal im Norden der Schweiz eine Papiermühle ein. Durch seine Ausbildung zum Grafiker wusste er, was ein gutes Papier ausmacht und wie es beschaffen sein muss, um beim Druck, beim Malen oder bei der Radierung sowohl seinen Zweck zu erfüllen als auch zum künstlerischen Gesamteindruck beizutragen. Das Papier, das Lafranca schöpfte, erweckte bald die Aufmerksamkeit von befreundeten Künstlern. Marcel Wyss, Jean Arp, Piero Dorazio, Enrico Castellani, Ben Nicholson, Arturo Bonfanti, Eduardo Chillida und viele andere schätzten die Qualität der "Carta Lafranca". Für Hans Arb fertigte Lafranca Drucke an, die sich dadurch auszeichneten, dass sie nicht uniform und maschinell perfekt waren, sondern jeder Druck stellte ein einzigartiges Kunstwerk dar.

Angeregt vom Schaffen der befreundeten Künstler baute Lafranca seine Tätigkeit aus. Er druckte mit Steinen, vor allem dem örtlichen Amphibolith, der für seine hohe Dichte bekannt ist; mit Holz, mit wenigen Farben. Die Natur des schweizerischen Tals, in dem er lebt, inspirierte ihn zu ausdrucksstarken Schwarz/Weiß-Fotografien. Charakteristisch für seine Kunst sind die Schlichtheit und der ästhetische Anspruch.

Die Ausstellung zeigt Arbeiten auf Papier, Drucke, Papierreliefs, mit Holz- oder Steinelementen, Tempera; Fotografien, gedruckt ebenfalls auf der "Carta Lafranca" sowie Steinskulpturen.

 
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